Wandern mit Hund in Großbritannien

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland präsentiert sich seinem Besucher mit überaus großer Landschaftsvielfalt, die sich über England, Schottland, Wales und Nordirland erstreckt. Beim Wandern mit Hund in Großbritannien lockt aber auch eine faszinierende Inselwelt mit mehr als 1.000 Eilanden, wie zum Beispiel die Shetland Inseln in der Nordsee oder die Hebriden im Atlantik, so dass bezüglich des Reiseziels für einen erlebnisreichen Wanderurlaub eine große Auswahl besteht.

Wer einen Wanderurlaub mit Hund in Großbritannien plant, muss unter anderem auch die Einreisebestimmungen für Hunde beachten. Laut Vorgaben des „Pet Travel Scheme“ muss der Hund gegen Tollwut geimpft und gechipt sein. Des Weiteren sollte bei dem Tier 24 bis 120 Stunden vor Einreise eine Wurmbehandlung durchgeführt worden und ein EU-Heimtierausweis vorhanden sein. Egal, auf welche Weise man einreist, die Kontrollen sind sehr streng und die geltenden Bestimmungen sollten somit unbedingt befolgt werden. (Bitte informieren Sie sich unbedingt vor Reiseantritt über die aktuellen Einreisevorschriften nach Großbritannien)

Die Fläche Englands nimmt rund zwei Drittel Großbritanniens ein und bietet beste Bedingungen zum Wandern mit Hund. Mit seinem tierischen Freund an der Seite kann der Wanderer hier durch endlos weit erscheinende Tiefebenen streifen, die immer wieder von sanften Hügelketten durchzogen werden und dem Vierbeiner viel Auslauf bieten. Ob der Hund abgeleint werden kann, hängt natürlich von den örtlichen Gegebenheiten, dem Gehorsam des Tieres und seinem Jagdtrieb ab.

Ein ideales Terrain zum Wandern mit Hund bilden auch die facettenreichen Landschaften Schottlands. Die gebirgigen Highlands, die hügeligen Southern Uplands, sowie das eher flache Gebiet des Central Belt im Hinterland halten abwechslungsreiche Routen bereit, auf denen Mensch und Hund in jeder Hinsicht auf ihre Kosten kommen.

Die Southern Uplands, auch Lowlands genannt, liegen im Süden Schottlands und reichen von der Irischen See bis zur Nordsee. Von solch malerischen, grünen Landschaften träumt nicht nur so mancher Wanderfreund, sondern garantiert auch jeder Hund, der im Alltag vielleicht eher mit kurzen Spazierwegen und kleinen Wiesen Vorlieb nehmen muss. Sanfte Hügel, romantische Bachläufe und Wiesen soweit man blicken kann lassen sich im Rahmen ausgedehnter Wanderungen bestens erkunden. Die Schotten gelten übrigens als sehr hundefreundlich. Selbst in der Stadt kann man in vielen Hotels mit Hund übernachten.

(Bitte informieren Sie sich unbedingt vor Reiseantritt über die aktuellen Einreisevorschriften nach Großbritannien)